Nachrichtenberichten zufolge beabsichtigt das japanische Erziehungs- ministerium ein Handyverbot an allen Grund- und Mittelschulen des Landes.
Anstoß für das Verbot, das ab Ende Januar in Kraft treten könnte, gaben unter anderem immer häufiger auftretende Vorfälle von Internet-Mobbing und Prostitution minderjähriger Mädchen. Auch soll den Schülern die Möglichkeit genommen werden, Internetseiten mit pornografischen Inhalten zu besuchen. Laut einer Umfrage ist bereits jeder zehnte Grundschüler mit diesen Internetseiten über sein Handy in Kontakt gekommen. Erst im letzten Jahr hatte ein 18-jähriger Oberschüler Selbstmord begangen, weil Mitschüler ihm per SMS nachstellten und ihn erpressten.
Mit dem Handyverbot an Schulen sollen diese und ähnliche Vorfälle nun verhindert werden. Ob dieses Vorhaben durchsetzbar und erfolgreich sein wird, wird von Kritikern jedoch bezweifelt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen